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Satzung

Satzung


Der virtuellen Wohngemeinschaft


„Die Gässer“



Präambel
In vielen Beispielen der jüngeren Vergangenheit werden die Vorteile von Wohngemeinschaften im fortgeschritten Lebensalter als eine der besseren Wohnformen dargestellt. In diesem Zusammenhang werden immer Objekte wie Wohnhof Kastellaun oder Kaiserbachermühle genannt, was sicherlich hervorragende Beispiele sind für die Wohnform der zentralen mehr oder weniger großen Wohngemeinschaft.

Die virtuelle Wohngemeinschaft ist von der Idee geprägt in den eigenen vier Wänden alt werden zu können und doch die Vorteile einer Wohngemeinschaft in Anspruch nehmen zu können.

Eine Gruppe nicht zu sehr weit auseinander wohnender Menschen schließt sich zusammen, bildet ein Unterstützungsnetzwerk und ist über ein Kommunikationsmedium miteinander vernetzt. Hier jetzt nach der Entwicklung die erste virtuelle Wohngemeinschaft die sich die nachfolgende Satzung gibt. „Die Gässer“


Zweck der virtuellen Wohngemeinschaft
Um im Alter nicht zu vereinsamen soll die schon recht gut funktionierende Nachbarschaft aufgewertet werden. Die individuelle Entscheidungsfähigkeit wird nicht angetastet. Der Zusammenhalt soll gefördert werden. Das Zusammenleben soll mehr miteinander als nebeneinander her sein. Die Beteiligten verbinden die Bereitschaft zur Gemeinsamkeit miteinander. Sie fördern die Aufmerksamkeit füreinander, akzeptieren die Individualität und die Freiheit des Einzelnen.


Mitglieder
Die virtuelle Wohngemeinschaft „Die Gässer“ setzt sich zum Start aus den nachfolgenden Mitgliedern zusammen:



  • • Hella und Günter Ewein

  • • Christa und Hugo Hebel (ohne Netzanschluß)

  • • Karin und Dieter Henrich

  • • Rüdiger Kähne

  • • Gisela und Erwin Lohr

  • • Hanne und Helmut Schmidt

  • • Irene und Ewald Schmitt (ohne Netzanschluß)

  • • Monika und Aloys Schneider

  • • Ingetraut und Werner Sigmund


Die Wohngemeinschaft ist für alle nicht allzu weit weg wohnenden Menschen offen. Es ist auch gewünscht das die jüngeren Einwohner des Külzer Ortsteiles Gass in die Wohngemeinschaft integriert werden. Um Mitglied in der Wohngemeinschaft zu werden bedarf es mindestens der Zustimmung von ¾ der Mitglieder. Das Verlassen der virtuellen Wohngemeinschaft ist durch einfache Erklärung, mündlich oder schriftlich  möglich. Die Berechtigungen zum Zugang in das Portal sind dann zurückzugeben.


Entscheidungen
Jeder in der Gemeinschaft ist gleichberechtigt. Entscheidungen werden mehrheitlich getroffen. Nach Außen wird die virtuelle Wohngemeinschaft „Die Gässer“ von einem Sprecher und ein stellvertretenden Sprecher vertreten. Die Sprecher werden jährlich mehrheitlich bestimmt.


Vernetzung
Die Dorfgemeinschaft Külz e.V. beauftragt die Fa. RootconnecT in Simmern mit der Konzeption, Gestaltung und Programmierung eines webbasierten, interaktiven Portals für ältere Menschen in virtuellen Wohngemeinschaften. Die Kosten für dieses Portal übernimmt die Multimediainitiative rlpinform des Landes Rheinland-Pfalz. Mit der virtuellen Wohngemeinschaft „Die Gässer“ wird das Portal entwickelt und gestaltet. RootconnecT begleitet das gesamte Projekt über einen einjährigen Testbetrieb.


Gemeinschaftsraum
Die Struktur einer virtuellen Wohngemeinschaft sieht vor, dass es einen Gemeinschaftsraum geben soll wo sich die Mitglieder auch außerhalb der privaten Bereiche, sozusagen auf neutralen Boden, regelmäßig treffen können um Probleme zu besprechen. Wenn die Nutzung eines neutralen Raumes erforderlich wird, benutzt die virtuelle Wohngemeinschaft „Die Gässer“ einen Raum der Ortsgemeinde Külz.


Verpflichtungen
Ein verbindlicher Katalog an Tätigkeitsmerkmalen soll sich in den nächsten Jahren entwickeln, der Aussage darüber gibt welcher Art die gegenseitige Hilfe sein soll. Hier einige Bespiele:



  • • Beaufsichtigung des Hauses bei Abwesenheit

  • • Versorgung von Tieren

  • • Hilfe bei Einkäufen

  • • Besuche bei Erkrankungen

  • • Ernten von Gartenfrüchten bei Abwesenheit

  • • Fahrten zu Arzt oder Behörden

  • • Gemeinsame Nutzung vorhandener Gerätschaften

  • • etc.


Alle zukünftig zu ergänzenden Verpflichtungen gelten hier mit. Es soll jeder das in die Wohngemeinschaft einbringen was seinen Fähigkeiten am nächsten kommt.


Pflege
Keiner der Beteiligten sollte Pflege bei Bedürftigkeit aus der Wohngemeinschaft erwarten. Hierzu gibt es soziale Einrichtungen die diesen Bedarf abdecken. Es ist allerdings erwünscht das eventuell engagiertes Pflegepersonal gemeinsam genutzt wird.


Kommunikation
Das zum Austausch von Informationen programmierte Internetportal sollte nicht dazu verleiten alle Kommunikation nur dort stattfinden zu lassen. In jedem Fall sollte das persönliche Gespräch vorgezogen werden.


Külz – Gass am 13. September 2009


Die Mitglieder:
Hella Ewein, Günter Ewein, Christa Hebel, Hugo Hebel, Karin Henrich, Dieter Henrich, Rüdiger Kähne, Gisela Lohr, Erwin Lohr, Hanne Schmidt, Helmut Schmidt, Irene Schmitt, Ewald Schmitt, Monika Schneider, Aloys Schneider, Werner Sigmund, Ingetraut Sigmund